Welche Körperorgane umfasst die Innere Medizin

Die Innere Medizin umfasst den Aufbau, die Funktion und die Erkrankungen aller Organe des Körpers. Der Internist beugt Erkrankungen vor. Er kann frühzeitig Fehlfunktionen innerer Organe erkennen. Er behandelt innere Krankheiten. Und nach einer Behandlung oder Operation begleitet er die Rehabilitation. Folgende Organe und Körpersysteme gehören in das Fachgebiet des Internisten:

  • Gefäßsystem (Angiologie)
  • Stoffwechsel und Hormone
  • (Endokrinologie/Diabetologie)
  • Verdauungsorgane (Gastroenterologie)
  • Blut und blutbildende Organe (Hämatologie/Onkologie)
  • Herz und Kreislauf (Kardiologie)
  • Niere und ableitende Harnwege (Nephrologie)
  • Atmungsorgane (Pneumologie)
  • Knochengerüst und Bindegewebe (Rheumatologie)

Fortschrittliche Diagnostik für eine
bessere Behandlung

Folgende Untersuchungen führen wir in unserer Praxis

Mithilfe der Labordiagnostik untersucht der Arzt das Blut auf Erkrankungen oder im Hinblick auf eine Gesundheitsvorsorge. Dazu zählen das Blutbild, das Differentialblutbild, Leberwerte, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenwerte, Blutfettwerte, Zucker, und Elektrolyten. Auch erweiterte Diagnostik bei einer Infektion gehört dazu, d. h. Untersuchung auf Antikörper im Blut oder auch Abstriche von Wunden oder aus dem Rachenraum sowie Urin- und Stuhluntersuchungen. 

Sonografie ist gleichbedeutend mit einer Ultraschalluntersuchung. Im Gegensatz zum Röntgen ist die Sonografie oder Ultraschalluntersuchung völlig unschädlich. Sie kann also so oft wie notwendig wiederholt werden.

Mithilfe der Sonografie des Oberbauchs kann der Arzt die meisten akuten und chronischen Erkrankungen der Oberbauch-Organe erkennen. Das sind zum Beispiel Gallensteine, Leberstrukturveränderungen, Tumorerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Entzündungen des Dünn- und Dickdarmes.

it der Schilddrüsen-Sonografie kann man die Größe der Schilddrüse feststellen. Ebenso kann man Veränderungen erkennen, die auf bestimmte Schilddrüsenerkrankungen hinweisen. Hierzu zählen:

 

  • Gutartige oder bösartige Knoten
  • Zysten. Das sind mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen mit einer oder mehreren Kammern
  • Struma. Eine vergrößerte Schilddrüse

 

Die Schilddrüse ist das Organ, das den Stoffwechsel über die Freisetzung von Hormonen steuert.

Die Messung der Intima Media ist ein wichtiges Messverfahren zur Vorsorge und Therapie von Arteriosklerose. Nach wie vor sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in hoch industrialisierten Ländern die Todesursache Nummer 1. Zusammen mit der Bestimmung der Blutwerte ist die Messung der Intima Media genauer als nur die Analyse der Blutwerte allein. Mit dieser Messung kann der Arzt die individuell optimale Therapie für den Patienten festlegen.

Was ist die Intima-Media?

Die Wand eines größeren Blutgefäßes besteht aus drei Schichten.

  • Die Intima: Innerste Schicht der Gefäßwand, bestehend aus Endothelzellen, Basalmembran und Bindegewebszellen
  • Die Media: Mittlere Schicht, bestehend aus einer Muskelschicht und Bindegewebe
  • Die Adventitia: Lockeres Bindegewebe zur Verankerung und Einbettung des Blutgefäßes in seiner Umgebung

Die Messung

Die Dicke der Intima-Media (IMD) wird an der Halsschlagader kurz unterhalb ihrer Gabelung gemessen. Eine Dicke von 0,7 Millimetern gilt als normal. Ab einer Dicke von 0,8 Millimetern besteht ein erhöhtes Arteriosklerose-Risiko, das Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen kann. Diese Untersuchung sollte alle zwei Jahre stattfinden.

Die Messung des Knöchel-Arm-Index ist eine erweiterte Messung des Blutdruckes mit Dopplersonografie. Mit diesem Index kann zum Beispiel festgestellt werden, ob eine periphere arterielle Verschlusskrankheit vorliegt oder nicht. Beispielsweise wenn der Patient über unklare Schmerzen in den Beinen klagt. Der Knöchel-Arm-Index liefert aber auch Informationen zu Gefäßerkrankungen im Gesamtsystem der arteriellen Gefäße.

Gefäßerkrankungen treten häufig bei älteren Menschen auf und bei Risikogruppen: Raucher, Diabetiker, Menschen mit hohem Blutdruck und mit erhöhtem Cholesterinspiegel.

Ein Belastungs-EKG zeichnet auf, wie sich der Blutdruck und die Herzströme unter steigender Belastung verhalten. EKG ist eine Abkürzung für Elektrokardiogramm. Das Belastungs-EKG ist unter anderem in folgenden Fällen sinnvoll:

Abklärung bei Verdacht auf Erkrankung der Herzkranzgefäße

Verdacht auf Belastungs-Hypertonie (krankhafte Erhöhung des Blutdrucks unter Belastung)
Beurteilung von Herzrhythmus-Störungen unter Belastung
Abklärung der Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems, z. B. auch nach einer Herzoperation oder einem Herzinfarkt
Beurteilung der medikamentösen Therapie bei Bluthochdruck
Um die Herzströme zu messen, befestigt der Arzt Elektroden am freien Oberkörper, die die Erregungsausbreitung am Herzen ableiten. Anhand der abgeleiteten Kurven können Erkrankungen des Herzens erkannt werden. Der Computerbildschirm zeigt die Kurven der einzelnen Messungen an.

Das Ruhe-EKG wird im Liegen angefertigt und dauert nur wenige Sekunden. Für das Belastungs-EKG setzt sich der Patient auf ein stehend montiertes Fahrrad. In langsam steigenden Belastungsstufen wird der Organismus des Patienten und somit das Herz belastet. Gleichzeitig misst der Arzt den Blutdruck. Er erkennt anhand der abgeleiteten Kurven z. B. Durchblutungsstörungen oder Herzrhythmusstörungen am Herzen. Auch ein unter Belastung sehr stark ansteigender Blutdruck kann ein erster Hinweis auf eine Bluthochdruckerkrankung sein. Das Belastungs-EKG zeigt auch den Fitness-Zustand eines Patienten.

m Gegensatz zum Belastungs-EKG, das die Herzaktionen nur für wenige Minuten aufnimmt, zeichnet das Langzeit-EKG die Herzbewegungen über einen längeren Zeitraum auf, in der Regel über 24 Stunden. Damit kann man zum Beispiel Herzrhythmusstörungen feststellen. Auch die Wirksamkeit von Herzmedikamenten kann man damit erkennen.

Nachdem der Arzt das Aufzeichnungsgerät mit seinen beim Langzeit-EKG drei Elektroden am Körper des Patienten angebracht hat, kann der Patient seiner gewohnten Arbeit nachgehen.

Nur allzu große Belastungen sollte er vermeiden. Nach etwa 24 Stunden werden die Messgeräte des Langzeit-EKGs vom Körper entfernt und die Daten computergestützt ausgewertet.

Ein Belastungs-EKG zeichnet auf, wie sich der Blutdruck und die Herzströme unter steigender Belastung verhalten. EKG ist eine Abkürzung für Elektrokardiogramm. Das Belastungs-EKG ist unter anderem in folgenden Fällen sinnvoll:

Abklärung bei Verdacht auf Erkrankung der Herzkranzgefäße
Verdacht auf Belastungs-Hypertonie (krankhafte Erhöhung des Blutdrucks unter Belastung)
Beurteilung von Herzrhythmus-Störungen unter Belastung
Abklärung der Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems, z. B. auch nach einer Herzoperation oder einem Herzinfarkt
Beurteilung der medikamentösen Therapie bei Bluthochdruck
Um die Herzströme zu messen, befestigt der Arzt Elektroden am freien Oberkörper, die die Erregungsausbreitung am Herzen ableiten. Anhand der abgeleiteten Kurven können Erkrankungen des Herzens erkannt werden. Der Computerbildschirm zeigt die Kurven der einzelnen Messungen an.

Das Ruhe-EKG wird im Liegen angefertigt und dauert nur wenige Sekunden. Für das Belastungs-EKG setzt sich der Patient auf ein stehend montiertes Fahrrad. In langsam steigenden Belastungsstufen wird der Organismus des Patienten und somit das Herz belastet. Gleichzeitig misst der Arzt den Blutdruck. Er erkennt anhand der abgeleiteten Kurven z. B. Durchblutungsstörungen oder Herzrhythmusstörungen am Herzen. Auch ein unter Belastung sehr stark ansteigender Blutdruck kann ein erster Hinweis auf eine Bluthochdruckerkrankung sein. Das Belastungs-EKG zeigt auch den Fitness-Zustand eines Patienten.

Die computergestützte Langzeit-Blutdruckmessung ermöglicht eine sehr exakte Messung des Blutdrucks über 24 Stunden. Der Arzt gewinnt genaue Informationen über das Blutdruckverhalten bei Nacht, bei Tag und über die Wirkung von Blutdruckmedikamenten.

Vorbereitung

Für die Langzeit-Blutdruckmessung in unserer Praxis sollte der Patient Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln anziehen, damit die Blutdruckmanschette unter die Kleidung passt.

Ablauf

Die Blutdruckmessung beginnt meist vormittags und endet am darauffolgenden Vormittag wieder. Der Tagesablauf des Patienten sollte dabei so gewöhnlich wie möglich gestaltet werden.

Für die Untersuchung wird die Blutdruckmanschette um den Arm des Patienten gelegt. Ein kleines tragbares Gerät übernimmt die Steuerung der Blutdruckmanschette und Aufzeichnung der Blutdruckwerte. Zum Duschen oder Umziehen kann das Gerät kurzzeitig abgenommen werden. Nachts muss das Aufzeichnungsgerät nicht direkt am Körper getragen werden, sondern kann neben dem Bett liegen. Während der Messung sollte der Patient seinen ganz normalen Tätigkeiten nachgehen. So kann der Arzt den Blutdruck unter realistischen Alltagsbedingungen messen. Nach beendeter Messung am folgenden Tag werden die Werte ausgelesen und mithilfe einer Software am Computer ausgewertet.

Bei der Gastroskopie werden die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm mit einem flexiblen Schlauch (endoskopisch) untersucht.

Die Gastroskopie wird bei folgenden Beschwerden durchgeführt:

Schluckbeschwerden, Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, chronischer Durchfall, Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen, Verdacht auf Blutung im Magen-Darm-Trakt und Verdacht auf Magenkrebs.

Ebenso kann der Arzt verschluckte Gegenstände erkennen, Magen- und Zwölffingerdarmpolypen (Polypektomie) entfernen, Krampfadern in der Speiseröhre und im Magen behandeln und ein blutendes Magengeschwür stillen.

Mit Hilfe der Gastroskopie überwacht der Arzt ferner den Magen nach einer Operation, er beobachtet Risikopatienten, weist ggf. eine Helicobacter Pylori Infektion nach und prüft Röntgenbefunde.

Die Proktoskopie untersucht den After und den letzten Abschnitt des Mastdarms. Sie dient der Diagnostik von typischen Erkrankungen des Afters und des Enddarms wie Hämorrhoiden oder Entzündungen. Diese sind Krampfadern im Bereich des Darmausgangs, also erweiterte Venen. Diese Gefäße können sich durch erhöhten Druck (Verstopfung), übermäßiger sitzender Tätigkeit und Schwangerschaft bilden. Bei der Proktoskopie werden typischerweise folgende Beschwerden erkannt:

Hellrotes Blut auf dem Stuhl, Toilettenpapier oder in der Toilette
Brennen und/oder Nässen
Juckreiz
Schmerzen
Entzündungen oder Ekzeme
Thrombosen, d. h. das Blut in den Hämorrhoiden gerinnt

Die Art der Behandlung hängt von der Ausprägung der Symptome ab. Manchmal reichen lokale Salben. Bei regelmäßig blutenden Hämorrhoiden dagegen ist eine Operation ratsam.

Nach den Herz-Kreislauferkrankungen ist in Deutschland Krebs die zweithäufigste Todesursache. über die Hälfte aller Krebserkrankungen sind durch eine gesunde Lebensführung und durch eine Früherkennung heilbar. Deswegen sind Maßnahmen zur Früherkennung und eine abgestimmte Lebensweise so wichtig.

Wir führen in unserer Praxis die erforderlichen Nachsorgeuntersuchungen durch. Soweit Diagnostik in anderen Fachbereichen erforderlich ist, wird diese von uns organisiert.

DMP ist die Abkürzung für Disease-Management Programm. DMP’s sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch erkrankte Patienten, die auf wissenschaftlich gesicherten, aktuellen Erkenntnissen basieren – auch evidenzbasierte Medizin genannt. Diese Behandlungsbetreuung hat zum Ziel, durch kontinuierliche Betreuung der Patienten die Therapie zu begleiten, diese symptom- und befundorientiert anzupassen und langfristig vor Folgeerkrankungen zu bewahren. Selbstverständlich gilt dieser Behandlungsstandard auch für alle Erkrankungen außerhalb der DMP’s.

Einen wesentlichen Teil der medizinischen Versorgung beanspruchen Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit (KHK), Asthma bronchiale, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Diabetes mellitus Typ I und II aber auch Brustkrebs, für die es diese Programme gibt.

Wer rechtzeitig zur Vorsorge geht, kann vielen Krebserkrankung wirkungsvoll vorbeugen oder Krankheiten im Anfangsstadium Erfolg versprechend heilen. Eine jährliche Krebsvorsorge wird von den Krankenkassen ab dem 45. Lebensjahr übernommen. Die Untersuchung umfasst eine individuelle Berücksichtigung der familiären Erbanlagen, eine Untersuchung des äußeren Genitals und der Haut und eine Tastuntersuchung von Darm und Prostata vom After aus. Ab dem fünfzigsten Lebensjahr bezieht die Krebsvorsorgeuntersuchung einen Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl (Hämocculttest) mit ein.

Diese von den gesetzlichen Krankenkassen getragene Vorsorge ist allerdings nicht ausreichend. Wir empfehlen unseren Patienten eine erweiterte Vorsorge im Rahmen der individuellen Gesundheitsleistung, den sogenannten IGeL-Leistungen.

Wir erachten folgende Zusatzuntersuchung als sinnvoll:

  • Ultraschalluntersuchung der Blase, der Niere und der Prostata
  • Urinuntersuchung zum Nachweis von Blut, Eiweiß und Entzündungen
  • Bestimmung des Tumormarkers PSA (Prostata-spezifisches Antigen)

Für einen guten Schutz sollte man diese Untersuchungen jährlich durchführen lassen.

Das Hautkrebsscreening ist eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs. Alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung. Wenn der Hautkrebs frühzeitig erkannt wird, kann er meist vollständig entfernt und geheilt werden.

Mit dem Hautkrebsscreening kann der Arzt folgende Hautkrebsarten feststellen:

  • Das Basalzellkarzinom
  • Das spinozelluläre Karzinom
  • Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs)

Wird bei dem Patienten eine Erkrankung der Bronchien oder der Lunge vermutet, ist eine Lungenfunktionsprüfung nötig. Mit der Lungenfunktionsprüfung wird die Wirkung einer Therapie bei Lungen- und Bronchialerkrankungen geprüft. Ferner kann der Arzt eine Arbeitsbelastung der Atemwege prüfen, Nebenwirkungen von Medikamenten beobachten und die Lungenfunktion testen.

Mit dem elektronischen Peakflowmeter misst man, wie stark das Bronchialsystem eingeengt ist. Es können weitere zusätzliche Parameter erfasst werden, z. B. die Vitalkapazität, die das Lungenvolumen zwischen maximaler Einatmung und maximaler Ausatmung beschreibt.

Bei unauffälliger Lungenfunktion aber vorhandenen Beschwerden muss nach anderen Ursachen gesucht werden.

Psychosomatische Grundversorgung heißt, Erkennen von Krankheiten, die nicht unbedingt rein organische Ursachen haben, sondern eher psychisch begründet sind. Dies erfordert eine ausführliche Anamnese mit Hinterfragung der Lebensumstände.

So können sich zum Beispiel auch Konfliktsituationen als körperliche Beschwerden zeigen.

Dr. Nies hat zudem mehrere Jahre in einer Balintgruppe mitgearbeitet.

Diese speziellen Leistungen führen wir durch:

In der G-26 Untersuchung stellt der Arzt fest, ob die berufliche Tätigkeit den Arbeitnehmer gefährdet. Ein Feuerwehrmann zum Beispiel kann nur der erhöhten körperlichen Belastung im Einsatz Stand halten, wenn er körperlich und geistig fit ist.

Im Einsatz mit der Atemschutzmaske kommt es zu erhöhten Herz-Kreislauf-Belastungen zusätzlich zu den üblichen Einsatzgefahren. Ebenso berücksichtigen wir bei der Untersuchung die höhere körperliche Belastung, Hitzestau durch Schutzkleidung und einen erhöhten Atemwiderstand.

Die G-42 Untersuchung ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung für berufliche Tätigkeiten mit Infektionsgefahr. Die Untersuchung beinhaltet eine Dokumentation der aktuellen Beschwerden, die überprüfung des Impfstatus (Impfanamnese), eine allgemeine körperliche Untersuchung, eine Urinuntersuchung und einen Bluttest. Nach der Untersuchung berät der Arzt den Patienten in folgenden Punkten:

  • Aufklärung über Impfungen
  • Beratung über Infektionswege und Hygienemaßnahmen
  • Vorschläge zur persönlichen Schutzausrüstung und Vorsorgeempfehlungen

Die Jugendarbeitsschutzgesetz-Untersuchung dient der Beratung unter 18-jähriger, gesundheitliche Gefahren in ihrem zukünftigen Beruf zu erkennen und zu vermeiden. Die Untersuchung beinhaltet eine Befragung zu Vorerkrankungen und Risikofaktoren seitens der Familie und einer körperlichen Untersuchung mit Sehtest, Hörtest, Allergietest.

Die Untersuchung ist auf den Berufswunsch abgestimmt, sodass unter Umständen nicht alle genannten Untersuchungen notwendig sind.

Für diese Untersuchung bringen Sie bitte ein Formular von der Gemeindeverwaltung und den Impfausweis mit.

Um für die Führerscheinprüfung bei bestimmten Führerscheinklassen zugelassen zu werden, ist die ärztliche Untersuchung erforderlich. Auch bei Führerscheinverlängerungen ab einer gewissen Altersgrenze. Unsere Praxis ist berechtigt, dieses Gutachten zu erstellen.

Für die Führerscheinprüfung untersuchen wir den Patienten auf folgende Einschränkungen und Krankheiten:

  • Sehkraft, Sehstärkte
  • Diabetes
  • Anfallsleiden wie Epilepsie
  • Schwere Herzerkrankungen wie Infarkt, Angina Pectoris, Arrhythmien, Herzschrittmacher
  • Physische Einschränkungen

So schwerelos und leicht der Tauchsport auch aussieht, so ist er doch mit erhöhten körperlichen Belastungen verbunden. Wir prüfen die körperliche Verfassung mit folgenden Untersuchungen:

  • Ruhe- und Belastungs-EKG
  • Messung der Lungenfunktion mit Aufzeichnung des mobilisierbaren Lungenvolumens (Vitalkapazität), der Atemstoßstärke (Einsekundenkapazität)
  • Untersuchung des Hals-, Nasen-, Ohrenbereichs, der Brustorgane (Herz, Lunge, große Gefäße), des Nervensystems und des Sehvermögens
  • Orientierende Laboruntersuchungen von Urin, Blutzucker und Blutbild

Impfberatung und Impfungen

 

In unserer Praxis beraten wir Sie über mögliche Impfungen und führen diese auch durch. Viele Impfungen sind von der „Ständige Impfkommission“ (STIKO) am Robert Koch-Institut Berlin empfohlen.
Für Reiseimpfberatungen vereinbaren Sie bitte einen gesonderten Termin, um Sie umfassend und individuell beraten zu können. Sie können sich bei entsprechender Indikation bzw. Reiseland bei uns auch gegen Gelbfieber (s.u.) impfen lassen.
Es ist sinnvoll, wenn Sie sich ca. 8 Wochen vor einer Reise über empfohlene und ggfls. notwendige Pflichtimpfungen informieren.

Diphtherie
Wundstarrkrampf
Keuchhusten
HIB
Kinderlähmung
Hepatitis A
Hepatitis B
Pneumokokken
Meningokokken
Masern
Mumps
Röteln
Windpocken
HPV
FSME
Rotaviren
Jährliche Grippeimpfung (Influenza-Impfung)
Gelbfieberimpfstelle gemäß der internationalen Gesundheitsvorschriften

Wer beruflich mit Lebensmittel umgeht, benötigt einen Nachweis, dass er die gesetzlichen Auflagen kennt und sich daran hält.

Insbesondere gilt das für Personen, die gewerbsmäßig folgende Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen:

  • Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse daraus
  • Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis
  • Fische, Krebse oder Weichtiere und Erzeugnisse daraus
  • Eiprodukte
  • Säuglings- oder Kleinkindernahrung
  • Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse
  • Backwaren mit nicht durchgebackener oder durcherhitzter Füllung oder
    Auflage
  • Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalate, Marinaden, Mayonnaisen, andere emulgierte Soßen, Nahrungshefen

Werden bei medizinischer Notwendigkeit nach Vereinbarung durchgeführt.

Vor vielen Operationen ambulant wie stationär ist vorher eine ärztliche Untersuchung und Beratung, ein Ruhe-EKG und eine Blutentnahme erforderlich. In der Regel sollte diese Untersuchung ca. 10 Tage vor der Operation durchgeführt werden.

Infusionstherapien führen wir bei Bedarf sowohl zur Medikamentengabe, zur Elektrolytsubstitution und zur Flüssigkeitssubstitution durch. (zum Beispiel Durchblutungsfördernde Maßnahmen)

Ihre Gesundheit ist unsere Stärke